Einmischungs-Idee

Natürlich haben viele Länder, darunter einige sehr befreundete, eine hidden agenda, die sie über allerlei Kungelrunden, Wirtschaftsclubs und Think Tanks vorantreiben wollen.

Aber kaum einer stellt sich dabei derart dämlich an wie der türkische Premier Recep Tayyib Erdogan.

Sobald er nur den Mund aufmacht (unvergessen seine Rede in Köln) ist er seinem Ziel, dem EU-Beitritt der Türkei, wieder ein Stück ferner — was ich persönlich begrüße. Lassen wir ihn also reden. Er lernt es in diesem Leben eh nicht mehr, und der Unterhaltungswert seiner Ausraster ist ähnlich hoch wie der des polternden Franz-Josef Strauß selig. Den Dummen unter seinen Wählern gefällt so etwas, und Kabarettisten haben ein Thema.

Jetzt aber wollte er über die Bande spielen und hat versucht, deutsche Abgeordnete türkischer Herkunft quasi als Agenten der türkischen Außenpolitik zu gewinnen — ganz offiziell. Was diese sich hingegen verbitten, ebenfalls ganz offiziell. Und schon explodiert das ganze Vorhaben in seinem Gesicht.

Armer Erdogan! Dabei könnte er durchaus etwas tun und sich, wenn er seine Landsleute schon nicht ziehen lassen will, richtig nützlich machen. Bernd Zeller macht auf der Achse des Guten einen Einmischungs-Vorschlag, gegen den garantiert niemand etwas hätte. Hier:

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