Press This: „Das ist noch nicht die Pointe …“

Gewalttäter: Jung, brutal, aber kaum betreut – Berlin – Tagesspiegel.

Das wird das Opfer der drei, die Journalistin Susanne Leinemann, nicht trösten. In der jüngsten Ausgabe des „Zeit-Magazins“ hat Leinemann beschrieben, wie der Überfall abends kurz nach 23 Uhr in einer bürgerlichen Wilmersdorfer Straße ihr Leben verändert hat.

Nein, es gibt wahrlich keinen Grund zur Schadenfreude, und ich will es auch nicht so verstanden wissen.

Aber vielleicht hat Susanne Leinemann ja noch im Ohr, wie ihr Zeit-Kollege Jens Jessen vor knapp drei Jahren solche Gewalttaten beurteilt hat. Ab Minute 3:30 wird es bitter.

Reality beißt nicht nur, Reality ist Schicksal und keine „Pointe“, Herr Jessen. Just because it isn’t.

Doch seltsam: Wenn man die Augen schließt, klingt diese gedankenleere Feuilleton-Drohne auch akustisch wie Ströbele.

Das heißt, es klingt wie Hohn — aber es ist nicht mein Hohn.

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