„Grübel, grübel“: Last-minute-Übersetzergeschenke

Wird woanders gern kritisiert: Eigenmächtige Übersetzerin betreibt radikale Einbürgerung einer Ente. Aber damals sagte man sogar in Western-Synchronisationen noch 'Herr' statt 'Mister'. Ein Nachkriegsphänomen. Die Pop-Art änderte dann alles.

Manche meinen, [Erika] Fuchs habe womöglich mehr für die deutsche Sprachkultur als so mancher Schriftsteller oder auch hochdekoriertes PEN-Mitglied getan, von 1951 bis 1988 immerhin. „Man kann gar nicht gebildet genug sein, um Comics zu übersetzen“, sagte Fuchs über ihre Arbeit mit den kurzen Sprechblasentexten, zu der die promovierte Kunstwissenschaftlerin bald nach dem Krieg eher zufällig kam und schließlich Jahrzehnte dabei blieb.

via relevant.at | „Grübel, grübel“: Mit Erika Fuchs in Entenhausen.

Für alle, die mal einen echten Blick in die Werkstatt werfen wollen: Ernst Horst, Nur keine Sentimentalitäten!, bei Blessing.

Von mir: fünf Sterne. Anders ausgedrückt: Verlustigung erster Kajüte!

Übrigens: Die meisten Übersetzer kommen „eher zufällig“ zu ihrem Beruf — and be living this hip hop till hell freezes over.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s