Negative Freiheit

Guttenberg ist weg, andere Debatten gehen weiter.

„Panikmacher“: Der Kritiker der Islamkritiker im Elfenbeinturm – Nachrichten Kultur – WELT ONLINE.

Warum soll es …

ein Elternrecht darauf geben, dass eine muslimische Lehrerin nicht als Muslimin erkennbar ist?“, fragt er [Patrick Bahners in seinem Buch ‚Die Panikmacher‘] und schlägt vor: „Die Rechtsposition der Schüler bestimmt man besser als positive Freiheit. Das schließt ihre Religionsfreiheit ein, die Freiheit, sich in allen Handlungen an den Empfehlungen ihres Bekenntnisses zu orientieren. Die Eltern religionsunmündiger Schüler haben das Recht darauf, dass die Schule ihre religiösen Erziehungsbemühungen nicht sabotiert, sei es durch direkte Widerrede, sei es durch Einrichtung einer Umwelt, in der die Befolgung der religiösen Regeln nicht mehr möglich ist oder anachronistisch wirken muss.“ [Meine Hervorhebungen]

Also das Wort „alle Handlungen“ im Zusammenhang mit totalitären Glaubensempfehlungen kann bei klar denkenden Menschen nur Beklemmungen auslösen.

Soll es schon „Sabotage“ sein, sich bei der Ausbildung religionsunmündiger“ Kinder (aber regligionsunmündig ist man innerhalb einer Religion ja leicht auch in anderen Lebensabschnitten), sich auf ein rein säkulare Disziplinen zu beschränkten und Religion mit keinem Wort zu erwähnen? Was ist eigentlich mit der — negativen — Freiheit vor der Religion?

Und soll es unser Problem sein, wenn Religion anachronistisch wirkt? Ich fürchte, es liegt in der Natur der Sache, es ist überhaupt nicht zu verhindern — außer mit intensiver Selbsthypnose.

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