Der Taz-Leser und sein böser Golf


Auf nach Feuerland! (Foto: Bengelsdorf / photocase.com)

BERLIN taz | Mehrere hundert Autos sind Berlin in diesem Jahr bereits angezündet worden. Über die Täter weiß man bisher wenig. Die Polizei geht davon aus, dass nur ein Drittel bis maximal die Hälfte aller Brandstiftungen ein politisches Motiv haben könnte. Nun hat es den VW Golf von taz-Leser Jan Christensen getroffen. Die taz dokumentiert seinen Bericht.

via Bericht eines Autobrand-Betroffenen: Die Kassetten haben überlebt – taz.de.

Hoffen wir für den betroffenen Taz-Leser, dass der Abschaum, der seinen Wagen angezündet hat, wenigstens zu jenen 33 bis 50 Prozent der Brandstifter gehörte, die ein politisches Motiv hatten. So ist sein Auto zwar auch hin, doch es geschah immerhin für einen guten Zweck, und seine vertazzte Weltsicht kann heil bleiben.

Die Taz selber war sich bis jetzt jedenfalls nicht zu schade, verkommenem Gesindel  eine Plattform zu bieten. Noch vor ein paar Wochen durfte sich ein so genannter Autonomer in den Seiten der Zeitung folgendermaßen äußern: „Grundsätzlich würde ich sagen, dass das Anzünden von Autos durchaus ein legitimes Mittel ist, in der Gentrifizierungsdebatte einen zugespitzten Beitrag zu liefern.“

Na bitte. Jetzt muss nur noch geklärt werden, ab welcher Modellreihe ein Golf zum bösen Golf wird. Damit der zugespitzte Beitrag nicht wieder die Falschen trifft, das wäre nicht korrekt.

Die korrekten Worte hingegen findet wie immer unser Hausprediger, der …

… ehrliche Hombre aus London.

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