Jenseits der Zumutungen: Guido Westerwelle zur Euro-Krise

Nach der verheerenden Abstimmung unserer in Teilen geradezu phantastisch ahnungslosen Abgeordneten schiebt Guido Westerwelle in der Wochenend-SZ nun die Beruhigungspille nach. Also Augen zu und Mund auf!

Da aber so schönes Wetter ist, habe ich mich gefragt, ob man diesen Sabbel wirklich ganz lesen muss. Man muss nicht, ein Abstract reicht. Denn weder ist wirklich Neues dabei, noch wird es eintreten.

Guido Westerwelle zur Euro-Krise – „Wir brauchen eine starke Bankenaufsicht“ – Politik – sueddeutsche.de.

Kurzfassung wegen schönen Wetters
Die Abgeordneten … mit großer Mehrheit … wichtiger und richtiger Schritt … Es bleibt aber viel zu tun … viele Menschen machen sich große Sorgen … nur allzu verständlich … ernst nehmen … fundamentale deutsche Interessen … deutsche Interessen … dieses Europa für uns so wertvoll … Sicherheit und Frieden … Binnenmarkt … Fundament unseres Wohlstands … nur als geeintes Europa …  in einer neuen globalisierten Weltordnung … Gehör verschaffen … unseren Teil dazu beitragen … gemeinsames europäisches Haus … gewaltige Aufgabe … Neuland … Schuldenkrise kann nicht gelöst werden … stattdessen … Weg zu beschreiten … echte Stabilitätsunion … enger koordiniert … verbindliche Kultur der Haushaltsdisziplin … denkbar und möglich … undenkbar … im gesamteuropäischen Interesse … Stärkung des Stabilitäts- und Wachstumspakts … nationale Haushalte … mehr Verbindlichkeit … nicht den Fehler machen … Kräfte der Märkte klug zunutze machen … nachhaltige Haushaltspolitik … richtige Anreize … schädliche Übertreibungen … noch nicht hinreichend eingehegt … starke Bankenaufsicht … Schuldenkrisen vorbeugen … unabhängige europäische Ratingagentur … weiter vorangetrieben werden … ohne Wachstum … auf Dauer unfruchtbar … spürbar umsteuern: mehr Investitionen in Bildung … alles andere als einfache Verhandlungen … Weg konsequent beschreiten … bisher unternommene Schritte … Stabilitätspakt weiter stärken … automatische Sanktionen … echter Biss … verbindliche Durchgriffsrechte … grundsätzliche Einbeziehung der europäischen Institutionen … gewährleisten … Konstruktionsdefizite des Maastrichter Vertrags … gewaltige Aufgabe … jetzt anzupacken … fundamental notwendig … müssen die Euro-Länder vorangehen … Ziel vor Augen … so wie in der Vergangenheit … erfolgreich vorangehen … demokratische Legitimation … in der Kriese steckt auch eine Chance … an jeder Krise gewachsen … Mut machen … viel zu gewinnen … gewaltige Vorteile … jenseits der Zumutungen … in der Welt des 21. Jahrhunderts … nur behaupten können … Haus in Ordnung bringen … Debatte … jetzt beginnen.

I’d like to see that! Und jetzt nichts wie weg hier.

Ein Kommentar zu „Jenseits der Zumutungen: Guido Westerwelle zur Euro-Krise

  1. „Gegen die Überzeugungen der Masse streitet man ebensowenig wie gegen Zyklone … Mit einem kleinen Vorrat an Redewendungen und Gemeinplätzen, die wir in der Jugend erlernten, besitzen wir alles Nötige, um ohne die ermüdende Notwendigkeit, denken zu müssen, durchs Leben zu gehen.
    … Meistens sind die Führer keine Denker, sondern Männer der Tat. Sie haben wenig Scharfblick und könnten auch nicht anders sein, da der Scharfblick im allgemeinen zu Zweifel und Untätigkeit führt. Man findet sie namentlich unter den Nervösen, Reizbaren, Halbverrückten, die sich an der Grenze des Irrsinns befinden.“

    Gustave Le Bon (Psychologie der Massen)

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/09/verantwortung.html

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