Wahres Gesicht

Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern, als Apple noch zu den hippen Guten zählte? Oder Google? Es ist noch nicht so lange her, aber es scheint eine Epochenwende dazwischen zu liegen. Heute ist der Ruf dieser Firmen bei kritischen Konsumenten vielfach lädiert, dennoch scheint es ohne sie nicht zu gehen.

Auch Amazon braucht längst keine Rücksicht mehr zu nehmen. Und dass hier irgendwann der Schlecker-Effekt greift, ist eher unwahrscheinlich. Dafür ist Amazon, zumindest für die Kunden, noch zu gut. Für andere allerdings weniger. Discounterprinzip.

All dies liegt der deutschen Branche nicht zuletzt deshalb im Magen, weil der US-Internetriese für unfreundliches Geschäftsgebaren berüchtigt ist. Allem voran Übersetzer beklagen die Bedingungen, die Amazon ihnen zumute: „Bevor unsere Übersetzer überhaupt eine Liste potenzieller Aufträge zu sehen bekommen, müssen sie eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben, was in der Branche absolut unüblich und entmündigend ist“, wettert Hinrich Schmidt-Henkel vom Verband deutscher Übersetzer.

Zudem verlange das Unternehmen vielfach kostenlose Probeübersetzungen, was gerade für die freiberuflich Arbeitenden wirtschaftlich kaum zumutbar sei.

via E-Books: Amazon könnte Buchpreisbindung zu Fall bringen – Nachrichten Wirtschaft – Webwelt & Technik – WELT ONLINE.

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