Beim Häuten des Grasses

O Leser, vielduldender, es war doch nicht die letzte Tinte, der grassgriffelige Schreiber hat — ganz hinten in der Schublade, neben den sandigen Maoams — noch eine Patrone gefunden und ochst nun seinen klapprichten Pegasus über Ruinen von bröckligen Hexametern zu Tode.

Ich weiß nicht, ob die taz noch ihren „Rolf-Hochhuth-Preis für gequirlten Quark“ vergibt, aber dieses Gedicht wäre ein ganz heißer Kandidat. Beim Häuten des Grasses zeichnet sich nämlich langsam etwas ab. Aber was? Ein unwürdiger Greis?

Gedicht von Günter Grass zur Griechenland-Krise – Europas Schande – Kultur – sueddeutsche.de.

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