Analoge Loser und Abfall für alle

Wie, noch keinen Facebook-Account? Blog auch nicht? Du Loser, du Opfer! Wer das Internet nicht nutzt, darf sich nicht wundern, wenn er nicht mehr „systemrelevant“ ist. Zwei Autoren, Thomas Hettche und Karl-Heinz Ott, halten nicht nur dagegen, sie halten an etwas Fundamentalem fest: Dass die Literatur das Internet eigentlich … gar nicht braucht. Weil es seit Jahrhunderten etwas Besseres gibt.

Muss auch mal jemand sagen. So, und jetzt twittert dagegen an, ihr Schiffschaukelbremser von den Piraten. Ihr habt 140 Zeichen.

Thomas Hettche: „Das Missverständnis besteht darin, dass Teile der Netzöffentlichkeit meinen, Schriftstellerei habe etwas mit der Lust am Diskurs zu tun, weshalb man denen, die sich an dem im weitesten Sinne kulturellen Gespräch im Netz nicht beteiligen, mit Unverständnis, ja mit Aggressivität angesichts scheinbarer Verweigerung begegnet.“

via Die Notwendigkeit des Buches : Wahre Literatur ist rücksichtslos – Urheberrecht – FAZ.

Karl-Heinz Ott: „Nicht zufällig lauten die Titel jener Goetz-Bücher, die aus allerlei Gedankensplittern bestehen, «Loslabern» und «Abfall für alle».“

via Die letzten Mohikaner (Feuilleton, Übersicht, NZZ Online).

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