Ohne Kopftuchmädchen, das geht gar nicht

Von Joni B.

So redet man bei der F.A,S. mit einem der widerlichsten Diktatoren der Welt.

Ganz wichtig dabei: das Kopftuchmädchen, das die Fragen stellt. Ist sie nicht lieb? Denn ohne Kopftuch läuft da gar nichts, so viel „Respekt“ muss sein. Der Menschenschinder wäre sonst vielleicht … verstimmt? OMFG!

Mich verstimmen eher solche Bilder. Mehr noch, sie empören mich. Weil sie so symbolisch sind für die Unterwerfung einer Journalistin. Und, nein, ich finde nicht, dass man großzügig darüber hinwegsehen sollte (Protokoll eben), nur um ein schäbiges Interview zu kriegen. Auf dem Bild des Hof-Fotografen jedenfalls hat sie bereits verloren, ehe es richtig losgeht.

Ein nächstes Problem dürfte die weitere Historie sein, etwa in Gestalt eines iranischen Frühlings. Dann gucken sich wieder alle an und fragen entgeistert: Wie konnten wir bloß vor so einem den großen Kotau machen?

Wie konnten wir!

Und mal ganz nebenei, liebe Kopftuchmädchen von der Sonntagszeitung, dieser Kerl brauchte das Interview dringender als ihr. Die alberne Maskerade wäre gar nicht nötig gewesen. Er hätte euch auch so und nur zu gern … von Anfang bis Ende belogen.

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