Weiter wimmern

Die Achse des Guten: Die „Neue Demokratie” ist kein Heilmittel für Griechenland.

Komisch, es war auch meine – heimliche – Hoffnung, dass diese Hirnverbrannten von der extemlinken Syriza die griechischen Parlamentswahlen gewinnen. (Doch das sagt man natürlich nicht.) So aber fällt der große Knall, der die Ära notorischer Bilanzfälschung beendet hätte, bis auf Weiteres aus, die alten Trickser dürfen noch einmal ran, und es kann erneut gezittert, geschummelt, gewimmert werden.

Auf das Weitere bin ich nicht gespannt. Es wird das Alte sein. Erst einmal.

Ist das eigentlich das Kennzeichen einer Zeitenwende, wenn immer mehr den großen Knall für besser halten als diese Agonie? Und wohlgemerkt, es ist keine endlose Agonie, das Ende ist allemal nur aufgeschoben, ein wenig, mehr nicht, und alle Beteiligten wissen es. Ist das nicht endspielmäßig? Über so etwas haben wir früher Besinnungsaufsätze geschrieben.

Übrigens, nach der Poetik des Aristoteles dürfen in einer Tragödie die wirklich „makellosen“ Männer nicht vom Glück ins Unglück geraten.

Keine Bange, passiert hier auch nicht. Die Tragödie ist zwar von Stümpern geschrieben, aber dies nach den Regeln der Kunst.

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