Trash am Bau


Monströser Toaster im Westen von München, das Klinikum Großhadern. Die eintönige Fassade wird jedoch durch die Vielfalt menschlicher Schicksale, die sich dahinter abspielen, mehr als wettgemacht. (Foto: makuzu)

Jetzt wollte ich einmal, nur ein einziges schäbiges Mal auf einen aspekte-Tipp reagieren und dann das: Das Buch über so genannte „Bausünden“, der Abreißkalender der Architekturhistorikerin Turit Fröbe, ist gar nicht mehr lieferbar, offenbar schon seit Jahren nicht.

He, Leute, aus welcher staubigen Ecke habt ihr denn diese Idee geklaubt? Das Sommerloch kommt doch erst noch. Und eigentlich kann ich auch auf die neunzig Sekunden mit Heiner Geissler verzichten, die ihr auf den eigentlichen Beitrag draufgeklebt habt. Unser Philosoph für alles und jedes hat nämlich nicht den geringsten Sinn für Phantastik des Grauslichen. Ich schon. Ich bin der Sohn eines Architekten.

Ab Minute 1:30 lohnt es sich aber. Denn so entspannt wie Turit Fröbe hat noch niemand die herrlichsten Schandflecke porträtiert. Manches ist schlicht zu hässlich, um es einfach so abzureißen.

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