Nothingness

Jetzt habe ich schon mehrere Surf-Sticks dabei, damit ich auch garantiert immer und überall ins Netz und also genau so sein kann wie diese Spacken in der Provider-Werbung, die auch immer und überall online sein müssen, weil ihr Leben nur so so rasend interessant ist, und immer noch, ja, immer noch gibt es Orte, an denen jeder Verbindungsaufbau ins digitale Zwischenreich scheitert: Kein Netz! Horror! Was soll jetzt aus mir werden? Ich bin weg! Ich bin jetzt mal … wirklich weg? Mich gibt es nicht mehr?

Aber dafür gibt es das hier:


Eine abwechslungsreiche Landschaft … (Fotos: makuzu)

 


herausragende Baudenkmäler …

 


Horizonte aus purem Schlick …

 


… und auch auf dem Deich ist immer was los.

Es gibt Orte, an denen man meint, man habe den Farbfilm vergessen.


Als Übersetzer glaube ich nicht, was oft leichtfertig behauptet wird: nämlich dass das Englische grundsätzlich so viel mehr kann als das Deutsche. Aber es gibt im Englischen ein Wort, dass wir nicht haben: Nothingness. Es gibt nichts, das mein Herz mehr beruhigt als Nothingness.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s