Buchmessen-Strecke: Die fette Nummer


Speed-Dating für Bücher in Halle 6: Hier, in der gemütlichen Atmosphäre des Agents‘ Centre kommen sich Programmverantwortliche und Agenten schnell näher. Hier wird all das ausgeheckt, was Übersetzer später übersetzen und Sie lesen müssen.
(Alle Bilder: Geolog)


Der Branche geht es schlecht — wieder mal. Allenthalben wird geklagt, nur die Agenten haben alles im Sack. Denn es gibt sie noch, wie man sieht, die richtig fetten Deals mit 7 Figuren. 7 Figuren, wie viel ist das noch mal? Vor allem: Dollars oder Euro? Blöde Frage, sogar die kaltherzigste Foreign-Rights-Bitch plädiert diesmal — statt für „real money“ — für den Euro.


Draußen vor der Messe geht es deutlich preissensibler zu. Marktwirtschaft funktioniert also doch.


Nicht ganz so billig, dafür mit Ewigkeitswert: die berühmten Steinbücher aus jurassischen Meeresablagerungen, der Messe-Souvenir-Klassiker schlechthin. Ich habe auch schon mehrere. Man kann so gut mit ihnen werfen, wenn die Katze auf den Rasen kackt. Tierschützer können aber beruhigt sein: Ich treffe so gut wie nie.

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