Buchmessen-Strecke: Hinter den Kulissen


Vor den Kulissen: Was Sie hier sehen sind — noch — so genannte Fachbesucher. Wenn am Wochenende die Leser kommen, bewegt sich der Menschenstrom in den Hallen etwa mit der Geschwindigkeit von Lava. (Alle Fotos: Geolog)


Indes fühlt man sich hinter die graue Kulisse verschoben, wenn man auch nur ein paar Seiten des mit dem deutschen Buchpreis verchromten, aber sonst reichlich glanzlosen Romans „Landgericht“ von Ursula Krechel gelesen hat. Abgefasst in morosestem Klagenfurterisch, ist dieses Werk in erster Linie etwas für Bachmann-Ultras. Aber vielleicht klingt es ja — man hat an alles gedacht — auf Englisch besser. Wozu gibt es Übersetzer? Ein richtig doofes Buch kann zwar auch der beste Übersetzer nicht retten, aber er kann den Tatort reinigen, sozusagen. Er ist der Cleaner.

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