Der Übersetzer als U-Boot

Elke Heidenreich wusste es von Anfang an. Gefragt nach ihrer Prognose für den diesjährigen Literaturnobelpreis, sagte sie, ohne zu zögern, einem 3sat-Reporter: „Wahrscheinlich irgendein Chinese.“ Treffer. Die englischen Buchmacher hatten ganz andere auf dem Schirm.

Könnte es — einmal mehr — an einem chinesischen U-Boot in der Schwedischen Akademie gelegen haben? Und: Können Übersetzer jetzt noch die besseren Menschen sein — wenn man erwischt wird und dann so pampig reagiert?

Literaturnobelpreis – Mo Yans Übersetzer hat mitgestimmt – Kultur – sueddeutsche.de.
Vorwürfe gegen ein Mitglied der Nobel-Jury – NZZ.ch, 18.10.2012.

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