Vielleicht hätten sie vorher miteinander reden sollen


Einfach nur ein hübsches Bild, für das ich eine Unterschrift noch suchen muss. Wie wär’s mit dieser? „Wer Lesungen nicht mag, lässt sich — wie unsere Audio-Bunnies — umso lieber von Hörbüchern verzaubern.“ (Foto: U. Grob)

„Ich verstehe sowieso nicht, warum Leute in Autorenlesungen gehen“, hat der amerikanische Schriftsteller William Gaddis einmal gesagt. „Kindern kann man etwas vorlesen, aber Erwachsenen? Die aus den VHS-Kursen sind übrigens die schlimmsten.“

Gaddis hat recht, viele Lesungen sind Orgien orgelnder Langeweile und Anlass zu zehenrollendem Fremdschämen, insbesondere dann, wenn Autor oder Übersetzer (ja, auch die!) selber rezitieren und diese Aufgabe nicht einem Schauspieler überlassen wollen, der das viel besser kann.

Doch es gibt auch Lesungen, die stoßen gewissermaßen auf die andere Seite durch — befreien sich von dem üblichen Ablauf und werden so zu Sternstunden des absurden Theaters. Von einer solchen berichtet heute die Süddeutsche in ihrem München-Teil. Herrlich! So etwas kann man nicht erfinden. Da muss man dabei gewesen sein. Auf Seite 2 wird’s richtig lustig.

Martin Suter in München – Es hätte so schön sein können – München – sueddeutsche.de.

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